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Am 25.3. 2008 gegen 10 Uhr ereignete sich auf der West - Autobahn A1 zwischen Seewalchen und St.Georgen Richtung Salzburg ein Massenunfall . Auf Grund der winterlichen Strassenverhältnisse mit z.T starkem Schneetreiben verkeilten sich rund 70 Fahrzeuge inneinander.

Die traurige Opferbilanz : 1 Tote , 36 Verletzte - davon 6 schwer und rund 40 Unverletzte waren zu verzeichnen.

Trotz widriger Witterung mit Temperaturen um den Gefrierpunkt gelang es den Einsatzkräften rasch die Situation in geordnete Bahnen zulenken und den Abtransport der Menschen in rund 3 Stunden abzuwickeln. Durch den raschen und großzügigen Einsatz aller verfügbarer Kräfte durch die Landesleitzentrale Linz und die Bezirksleitstelle Vöcklabruck standen der Einsatzleitung vor Ort genügend Helfer zur Verfügung.

Die Sperre der Gegenfahrbahn durch die Exekutive ermöglichte ein rasches Bergen der Patienten und eine regelhafte Triage , Versorgung sowie ein zügiges Abtransportieren.

Im Einsatz vor Ort standen EL RK , BRK , 1 LNA , 1 NAW , 3 NEF , 3 NAH mit insgesamt mehr als 15 Ärzten. Weiters rund 60 SEWs , diverse KDO Fahrzeuge , 1 privater Bus , 2 Großraumtransporter und viele andere mehr. Insgesamt waren rund 150 Sanitäter mit 8 KIT Mitarbeitern beteiligt. Die Schwerverletzten PAtienten wurden mit den NAHs in die Krankenhäuser nach Vöcklabruck , Salzburg und Wels gebracht. Die anderen verletzten Personen kamen zur Weiterbehandlung in die Krankenhäuser Vöcklabruck und Gmunden. Zum Teil erschwerend war die Multinationalität der Verunfallten.

Starke Verbände Landesverbandes Salzburg und OÖ standen zur Verfügung , wurden aber nur mehr zum Teil in Anspruch genommen.

Die unverletzten Personen kamen zur Weiterbetreuung ins Jugendgästehaus nach Litzlberg am Attersee.

Das Medienintersse war bereits während des Einsatzes enorm groß. Das Medienecho unglaublich positiv , sodass wir von einer sehr guten Einsatzabwicklung sprechen können.


Gunar Gebhartl , LNA

Leiter des Referates LNA